Die Hoyaer Eisenbahn

Im Jahre 1879 wird -etwa 30 Kilometer südlich von Bremen- die Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft gegründet. Zwei Jahre später fährt der erste Dampfzug von Eystrup nach Hoya. Nachdem 1897 die Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf gegründet wurde, besteht auch eine Schienenverbindung von Hoya über Bruchhausen nach Syke.
Noch heute wird auf der 37 Kilometer langen Strecke zwischen Eystrup, Hoya, Bruchhausen-Vilsen und Syke Güterverkehr betrieben. Auch Schienenpersonenverkehr ist mit den regelmäßigen “Kaffkieker”-Fahrten, sowie Sonder- und Charterfahrten wieder möglich.

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50MBV

Als in den ’60er Jahren einige Eisenbahnenthusiasten eine Museumseisenbahn gründen wollten, war den meisten mit diesem Wunsch konfrontierten Leuten bewusst, worum es sich handeln müsse: eine Schnapsidee!
2016 feiert die erste Museumseisenbahn in Deutschland ihr 50-jähriges Jubiläum. Ein Blick auf das Jubiläumsprogramm des Vereins zeigt: es gibt so einiges zu sehen in diesem Jahr!

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Gleisbau: Berxen, Uenzen, Wachendorf

2016-05-27 WachendorfWährend im Bahnhof Bruchhausen-Vilsen bereits zum Saisonbeginn der Museumsbahn alle neu herzurichtenden Gleise fix und fertig an Ort und Stelle lagen, wurden anschließend die Gleisbauarbeiten in noch nicht abgeschlossenen Abschnitten zwischen Bruchhausen und Heiligenfelde fortgesetzt.
Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Stefen erneuerte Gleise bei Berxen und Uenzen, sowie einen längeren Abschnitt zwischen Wachendorf und Heiligenfelde. Das Verlegen der neuen Gleise war in diesem Bereich eine besondere Herausforderung, da die durch einen Wald führende Trasse nicht von Straßenfahrzeugen angefahren werden konnte.
Ende Mai konnten die VGH gemeinsam mit der Firma Stefen an vier Tagen schließlich mehrere tausend Tonnen Schotter aus etwa 120 Schüttgutwagen verteilen, um den neuen Gleisen einen festen Stand zu verschaffen. Hierfür stand den VGH auch eine leistungsstarke Lok der Mindener Kreisbahnen (MKB) zur Verfügung, um die schweren Schotterzüge zu den jeweiligen Baustellen zu befördern. Momentan ist eine Stopfmaschine damit beschäftigt, den Schotter im Gleis zu verdichten und dieses endgültig in die richtige Lage zu bringen.

2016-05-27 (1) MKB V21 Uenzen Berxen

oben)  Alles neu macht der Mai: Zwischen Wachendorf und Heiligenfelde wird Schotter ins neue Gleis verteilt. 27.05.2016
1.)  Mit bereits entleerten Schotterwagen durchfährt MKB V19 am 27.05.2016 von der Gleisbaustelle kommend Uenzen.
2.)  Heute schon wieder Vergangenheit: Mittlerweile ist von einer Baustelle auch in Berxen nicht mehr viel zu sehen.
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Unfall zwischen Pkw und Triebwagen verläuft glimpflich

T3 2016-05-08 HoyerhagenGlück im Unglück hatten drei Insassen eines Pkws, als es am Sonntag den 08. Mai in Hoyerhagen zu einer Kollision mit dem Triebwagen T3 kam. Dieser befuhr am späten Vormittag den Streckenabschnitt Hoya – Bruchhausen-Vilsen im Rahmen einer Kaffkieker-Fahrt. In Hoyerhagen wollte die Fahrzeugführerin des Pkws auf eine Straße abbiegen und befuhr hierfür einen Überweg, jedoch offenbar ohne den sich nähernden Triebwagen wahrzunehmen. Auf dem Überweg stießen Triebwagen und Pkw zusammen; der Pkw blieb nach einigen Metern in einem Graben liegen.
Während Zugpersonal und Fahrgäste unverletzt blieben, mussten zwei der drei Pkw-Insassen mit leichten Verletzungen medizinisch betreut werden.
Der Pkw erlitt durch den Unfall einen Totalschaden. Die Schäden am Triebwagen sind bislang nicht beziffert, jedoch vermutlich verhältnismäßig gering. Sie werden momentan in Hoya gesichtet und sollen vor den kommenden Kaffkieker-Fahrten behoben werden.
Die Kreiszeitung berichtet in einem kurzen Artikel und Video von dem Vorfall (Link zum Artikel der Kreiszeitung).

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Ein neuer Motor für den T3

Noch im April hat die Werkstatt der Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya (VGH) alle Hände voll zu tun, um den Protagonisten des Kaffkieker-Verkehrs, den als “T3″ geführten MaK Großraum-Dieseltriebwagen, rechtzeitig zum Saisonbeginn am 1. Mai wieder auf die Schienen zu bringen. Der 1959 gebaute Triebwagen verfügt über zwei Antriebsanlagen. Einer der beiden luftgekühlten Deutz-Motoren ließ im vergangenen Jahr die Notwendigkeit einer umfangreicheren Wartung erkennen. Da die Überholung des Motors längere Zeit in Anspruch nehmen würde, nutzte man in Hoya eine sich bietende Gelegenheit und erwarb einen Austauschmotor für den T3. Mitte März lieferte eine Spedition das große Paket aus Süddeutschland nach Hoya. Der robuste 12-Zylinder hat seine Vorgeschichte als Stationärmotor bei einer Seilbahn, wo er lediglich als wenig genutztes Notstrom-Aggregat diente, und deshalb nur wenige Betriebsstunden aufweist. Um künftig in der Anlage 1 des Triebwagens arbeiten zu können, muss der Motor jedoch zunächst für den Einbau in den T3 angepasst werden. Der angebaute Kraftstofftank wird entfernt, einige Verkleidungen müssen weichen und den Erfordernissen des Fahrzeugs entsprechende Leitungen verlegt werden, bevor die Deutz-Maschine in den Motorträger des Triebwagens eingepasst werden kann.

Ab dem 1. Mai bis zum September wird der T3 wieder als “Kaffkieker” an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat zwischen Eystrup, Hoya, Bruchhausen-Vilsen und Syke unterwegs sein. Der Fahrplan des Zuges findet sich unter diesem Link: Kaffkieker-Fahrplan 2016

T3 2015-03-15 (2) Hoya   T3 2015-03-15 (1) Hoya

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Hoya Ost erhält neues Abstellgleis

Hoya Ost 2016-01-14 (4)Bereits in den vergangenen Monaten war die Gleisbaufirma Stefen an der Strecke der Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya unterwegs, um anstehende Bauarbeiten vorzubereiten. So sollen rechtzeitig vor dem diesjährigen 50-jährigen Jubiläum des Deutschen Eisenbahn-Vereins (DEV) im Bahnhof Bruchhausen-Vilsen Gleise erneuert werden, damit zum Saisonbeginn im Mai alle Züge auf frischer Spur unterwegs sein können. Darüber hinaus werden bislang noch nicht ausgewechselte Teilstücke zwischen bereits hergerichteten Streckenabschnitten zwischen Bruchhausen und Syke getauscht.

Als erstes Projekt im neuen Jahr macht sich das erfahrene Team des Oldenburger Gleisbauers gleich im Januar jedoch an ein ganz neues Stück Schiene. Im Gleisanschluss der Papierfabrik Smurfit Kappa in Hoya werden die Kapazitäten rund um den Schienenverkehr ausgeweitet, indem ein neues, etwa 165 Meter langes Abstellgleis errichtet wird. Mit dem neuen Gleis können einerseits mehr Güterwagen direkt im Werksanschluss abgestellt werden, darüber hinaus verspricht man sich ein beschleunigtes Austauschen von Wagen an der Ladestelle. Bei den Planungen des künftigen Gleises 4 haben Smurfit Kappa und VGH aber auch weiter in die Zukunft gedacht: das Gleis wird so verlegt, dass man es bei Bedarf nach hinten hinaus verlängern kann – im Bedarfsfall sogar bis zum Annahmeplatz für Altpapier, so dass in Zukunft auch Altpapieranlieferungen auf der Schiene möglich wären.
Viel Zeit für das Verlegen der neuen Weiche hat die Mannschaft der Firma Stefen indes nicht, kann der Betrieb auf der Schiene doch nicht lange unterbrochen werden. Ein Problem scheint das für die Gleisbauer allerdings nicht zu sein: der letzte Güterwagen des Tages verschwindet grade in der Ferne, als das gegen die Weiche einzutauschende Gleisstück bereits angeschnitten ist.

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Weiterer Bahnübergang in Hassel technisch gesichert

2015-11-10 HasselBereits seit längerem rüsten die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya zahlreiche Bahnügergänge auf ihrer Strecke mit einer technischen Sicherung, z.B. Lichtzeichenanlagen und Halbschranken, aus. Für die Realisierung können die VGH auch auf Fördergelder aus Landesmitteln zurückgreifen. In Hassel wird nun am Bahnübergang “Jübberweg” eine Lichtzeichenanlage errichtet. Die Anwohner dürfte es freuen, gab es doch in der Vergangenheit immer wieder Unmut wegen lautstark vor Bahnübergängen im Ort pfeifenden Zügen. Parallel zu den Arbeiten am Jübberweg wird wenige hundert Meter entfernt ein Feldweg mit Umlaufgittern ausgerüstet, so dass zum Jahresende und nach Abnahme durch die Aufsichtsbehörde die letzten Pfeiftafeln im Ort entfallen könnten.

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V241 nach Hauptuntersuchung wieder frisch auf Achse

Köf3 (V241) 2015-05-26 (2) Hoya Wie viele andere ihrer Artgenossen des Typs Köf III, hat auch die V241 des Deutschen Eisenbahn-Vereins (DEV) bereits ein bewegtes Dasein hinter sich. Für die Deutsche Bundesbahn im Jahr 1959 gebaut, leistete die Lok über Jahrzehnte ihre Arbeit im leichten Rangierdienst, bevor sie 1997 ausgemustert wurde. Noch im gleichen Jahr kaufte der DEV die Maschine und stellte sie als “V241″ in ihren Bestand ein. Zwei Jahre später wurde das Rentnerdasein der robusten Lok schon wieder vertagt, als sie als erste Lokomotive an die damals frisch gegründete Mittelweserbahn (MWB) ging und fortan nochmals deutschlandweit über die Schienen rollte. 2013 kam sie wieder zurück zum DEV.
In den vergangenen Monaten bekam die umtriebige Maschine in Hoya durch die Werkstatt der Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya (VGH) eine neue Hauptuntersuchung (HU), welche Anfang September abgenommen werden konnte. Fit gemacht für die kommenden Jahre, ist eine längerfristige Verwendung der V241 bei den VGH vorgesehen. Dass die Lokomotive mit ihrem charakteristischen “Kettenköf-Sound” noch immer einiges zu bieten hat, konnte sie kurz nach HU-Abnahme bereits Mitte des Monats unter Beweis stellen, als sie im Rahmen eines Probelaufs beim Rangieren eines zur Entladung vorgesehenen Getreidezuges in Eystrup schon einmal ordentlich mit anpacken durfte.

Köf3 (V241) 2015-07-02 Hoya  Köf3 (V241) 2015-09-10 (3) Hoya  Köf3 (V241) 2015-09-14 (01) Hoya  Köf3 (V241) 2015-09-14 (02) Eystrup

1.)  In Hoya bekommt die V241 im Rahmen der HU neue Rollenketten, welche für die Kraftübertragung zwischen Getriebe und Achsen sorgen.
2.)  Robustes Handwerk: der Führerstand der Köf III
3.)  Probelauf: Nach Abnahme der HU bringt die V241 einige Getreidewagen über die Hoyaer Weserbrücke nach Eystrup. 14.09.2015
4.)  Am 14.09.2015 stellt die Lok in Eystrup mit Getreide gefüllte Wagen zur Entladung bereit.

Link zur Seite der V241

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Wie geht es eigentlich… VGH V36 001?

V36 116 (1)Über viele Jahre hinweg galten die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya (VGH) als “V36-Eldorado”, waren doch im Laufe der Zeit 8 Maschinen dieses Typs rund um Hoya unterwegs. Bereits eine der Vorgängergesellschaften der VGH, die Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft (HEG), machte sich Gedanken über einen stärkeren Ersatz für ihre Dampflokomotiven. Nach der Fusion begannen die VGH schließlich mit dem Kauf von V36 der Deutschen Bundesbahn. In Hoya erhoffte man sich, mehrere Maschinen eines einheitlichen Typs beschaffen zu können, um die Wartung der Loks zu vereinfachen. Man musste jedoch feststellen, dass man es mit Fahrzeugen zu tun hatte, die nicht nur ab Werk unterschiedliche Komponenten, z.B. verschiedene Motortypen, beinhalteten, sondern sich auch durch spätere Modifikationen teils deutlich unterschieden. So hielt es denn auch manch eine V36 länger in Hoya, andere waren vergleichsweise kurz im Einsatz. Ebenso vielfältig stand es später auch um den Verbleib der Maschinen: Während die meisten Maschinen verschrottet wurden, gingen ein paar wenige der VGH-Loks an Museumsbahnen und sind noch immer vorhanden.

Eine der VGH-V36, welche der Schrottpresse entronnen ist, ist die ehemalige VGH V36 001. Im Jahr 1941 wurde die Lok von Henschel mit der Fabriknummer 26140 gebaut und später an die Deutsche Wehrmacht ausgeliefert. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges ging sie als V36 116 in den Bestand der Deutschen Bundesbahn über. Nach der Ausmusterung im Jahre 1963 konnten die VGH ihre zuvor frisch überholte “V36 001″ für 100.000 DM erwerben.
1980 verlängerten die VGH die Fristen für die Anlassluftflaschen nicht mehr und die Lok wurde außer Dienst gestellt. Sechs Jahre später, 1986, kaufte das DGEG Eisenbahn-Museum Neustadt die Lok.

Das langgezogene Gebäude des DGEG Eisenbahn-Museums in Neustadt an der Weinstraße kann man leicht übersehen. Etwas eingezwängt zwischen dem DB-Bahnhof und einem steilen Hang liegt die Fahrzeughalle des Pfalzbahn-Museums. Eine schmale, gewundene Treppe steigt man hinab, bevor man das kompakte Areal erreicht, welches eine deutlich größere Fahrzeugsammlung beherbergt, als man von außen vermuten würde.
Seit 1986 also ist das Eisenbahnmuseum in der Pfalz Heimat für die ehemalige VGH V36 001, die heute wieder ihre Bundesbahnbezeichnung innehat, V36 116.

V36 116 (2)   V36 116 (3)   V36 116 (4)

Im Museum erinnert man sich noch gut an die Ankunft der Lok aus Hoya. “Karl Hunold, der war ja ein echter Experte für diese Loks, ganz einzigartig! Er hat uns damals gezeigt, wie man die Anlassluftflaschen richtig schön lange dicht bekommt. Darauf sind wir heute noch stolz!”, meint einer der Veteranen und V36-Lokführer des Museums und freut sich über die damaligen Handreichungen, welche heute bei den Fahrten mit der betriebsfähigen V36 127 noch immer berücksichtigt werden. Eigentlich wollte man die V36 116 in Neustadt wieder betriebsfähig herrichten, musste jedoch angesichts der hohen Kosten davon absehen. Und doch war man offenkundig nicht untätig: die schon recht marode Lok wurde mit einigem Aufwand optisch wieder hergerichtet.
Dabei wurden einige der vielen Modifikationen wieder rückgebaut. Die Elemente zur Einmann-Bedienung, welche die Lok 1955 bei der Bundesbahn erhalten hatte, wurden entfernt und weitestgehend der im Auslieferungszustand üblichen Zweimann-Bedienung angepasst. Die Lüfterjalousie wurde ebenfalls beseitigt – heute zeigt sich die Lok wieder mit der durch den markanten Kühler dominierten Frontpartie. Für das Spitzensignal verwendete man wieder große Lampen – das obere Spitzenlicht wurde ganz entfernt. Die rot-beige Lackierung der VGH wurde ersetzt durch das bei V36 lange Zeit bekannte schwarz-rot. Und der riesige MWM-Motor? “Läuft noch immer!”, schmunzelt man in Neustadt.
So ist die ehemalige VGH-Lok im DGEG-Museum Neustadt als nicht betriebsfähiges Exponat zwischen vielen weiteren Eisenbahn-Unikaten gut aufgehoben und bleibt dabei – wie ihre Schwestermaschinen – ein gutes Beispiel für eine Lokbaureihe die nach vielen Jahren durch reichliche Ergänzungen und Veränderungen in ihren Details einzigartig geworden ist, und bei der keine Lok der anderen vollkommen gleicht.

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Link zur Internetseite des DGEG Eisenbahnmuseums Neustadt

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VGH beteiligen sich an Getreideumschlag in Eystrup

Ein kleines Novum brachte das vergangene Wochenende für die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya. Im Bahnhof Eystrup beteiligten sich die VGH am Umschlag einer größeren Menge Getreides, welches zuvor mit einem 580 Meter langen Ganzzug der Havelländischen Eisenbahn (HVLE) angeliefert wurde. Mittels eines mobilen Förderbandes wurden die etwa 1.400 Tonnen Getreide auf Lkws verladen und konnten somit die wenigen verbliebenen Kilometer auf der Straße bis zum Zielort weiterbefördert werden.
Für den Spediteur, der die gesamte Transportkette vom Start bis zum Ziel organisierte, war der Transport auf der Schiene und der Umschlag in Eystrup durchaus ein Erfolg. Dabei zeigte sich, dass der Bahnhof Eystrup für den Auftrag zentral gelegen war und genügend Platz für den gesamten Zug einerseits, und die Bedürfnisse der Lkw-Flotte andererseits bieten konnte. Auch der Ablauf des gesamten Umschlags war für alle Beteiligten äußerst zufriedenstellend. Durch zwei parallele Ladegleise konnte sogar während der Rangierarbeiten ununterbrochen weiter entladen werden. Nicht verwunderlich also, dass sich Spediteur und VGH eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft gut vorstellen können. Auch einige Eystruper verfolgten den Güterumschlag mit Interesse und zeigten sich beeindruckt von den Kapazitäten “ihres” Bahnhofes.

2015-07-18 (1) Eystrup  2015-07-18 (4) Eystrup  2015-07-18 (6) Eystrup

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Neue Schilder für Haltepunkte

2015-07-14 HoyaDie markanten Schilder, auf denen an der VGH-Strecke die Ortsnamen der Bahnhöfe und Haltepunkte prangen, haben mittlerweile bereits einige Jahre lang Wind und Wetter getrotzt. Die meisten von ihnen können sich nun nach einer intensiven Reinigung und eines frischen Anstrichs der Rahmen wieder gut sehen lassen.
Einige der Tafeln hatten in der Vergangenheit jedoch unter den Auswirkungen von Vandalismus zu leiden und wurden nun durch neue Schilder in der bewährten Optik mit dem klaren Schriftbild ersetzt. Ganz die gleichen sind sie dennoch nicht; der feine Unterschied lässt sich von außen kaum erkennen: durch die Verwendung von neuem, besonders stabilen Material möchte man bereits im Vorfeld Beschädigungen vorbeugen und damit ein ansprechendes Erscheinungsbild der Haltepunkte gewährleisten.

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VGH verkaufen MaK-Stangenlok V21

V21 2015-03-07 (1) GehlbergenDie Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya haben sich von ihrer Lok V21 getrennt und sie an den Kleinbahn Leeste e.V. (Link) veräußert. Bereits Ende Februar wurde der Kaufvertrag über die 1959 von der Maschinenbau Kiel (MaK) gebaute Stangenlok der Baureihe 650 D von beiden Seiten unterzeichnet.
Die zunächst an die Osthannoversche Eisenbahnen AG gelieferte Maschine gelangte 1998 zu den VGH, nachdem sie zuvor bereits mehrfach in Hoya unterstützend im Einsatz war. Seither wurde sie größtenteils als Ersatz- und Verstärkerlok genutzt. Die im Laufe des Jahres 2015 fällige Hauptuntersuchung der Lokomotive wollten die VGH nicht mehr durchführen, so dass nach einem Käufer gesucht wurde. Mit dem Kleinbahn Leeste e.V. fand man einen Interessenten der bereits Erfahrungen mit MaK-Stangenloks vorweisen kann, und die VGH-Lok zudem in der Vergangenheit bereits leihweise auf ihrer Strecke genutzt hatte.
Am 07. März wird die Lok im Bahnhof Hoya an eine Delegation des Kleinbahn Leeste e.V. übergeben und anschließend von den VGH nach Kirchweyhe überführt. Von dort aus fährt die Lok mit dem markanten Schiffsdiesel-Sound mit Personal des Vereins bereits die ersten Kilometer in ihrem neuen Revier bis Leeste.
Bei den VGH freut man sich, die Lokomotive in guten Händen zu wissen und wünscht allzeit eine gute Fahrt!

V21 2015-03-07 (C. Schroeder)  V21 2015-03-07 (2) Uenzen  V21 2015-03-07 (M. Bredenkamp)

Oben)  Am späten Vormittag des 07. März 2015 wird die V21 von Hoya nach Kirchweyhe überführt und passiert Gehlbergen.
1.)  Start in Richtung Leeste: V21 mit VGH V22 zwischen Hoya und Hoyerhagen.  (Foto: C. Schröder)
2.)  Das obligatorische Foto in der Ortsdurchfahrt Uenzen. Im Schlepp VGH-Lok V22, welche die V21 ab Syke über die DB-Trasse führen wird.
2.)  Kurz vor Leeste kommt die V21 am Mittag in ihrem neuen Tätigkeitsgebiet an.  (Foto: M. Bredenkamp)
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