{"id":185,"date":"2012-08-22T19:03:47","date_gmt":"2012-08-22T19:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/?page_id=185"},"modified":"2015-09-17T10:01:49","modified_gmt":"2015-09-17T10:01:49","slug":"hoya-syke-asendorfer-kleinbahn","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/?page_id=185","title":{"rendered":"Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>1890\u00a0\u00a0\u00a0 Bruchhausen und Vilsen verhandeln \u00fcber eine Anbindung an die Staatsbahn<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bereits seit 1881 verf\u00fcgt der Kreis Hoya mit der 1879 gegr\u00fcndeten &#8222;Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft&#8220; (HEG) \u00fcber eine Schienenverbindung zur Staatsbahn Hannover-Bremen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eine Verbindung von der westlichen Weserseite \u00fcber Bruchhausen an die Staatsbahn Bremen-Osnabr\u00fcck fehlt jedoch, so dass es im betreffenden Gebiet an einer entsprechenden Anbindung mangelt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So kommt es um 1890 zu Gespr\u00e4chen mit der Kreisstadt Syke, um die Frage einer Bahnverbindung zu er\u00f6rtern.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>1896\u00a0\u00a0\u00a0 Bildung einer Initiative f\u00fcr den Bau einer Kleinbahn<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Um Bruchhausen und Vilsen mit Syke durch eine Eisenbahn zu verbinden, bildet sich 1896 erstmals eine Initiative von Verwaltung und Handel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es kristallisiert sich heraus, dass ein Startpunkt der Bahn in Hoya w\u00fcnschenswert sei, um einen Anschluss an die HEG-Strecke Richtung Eystrup zu erzielen. So konstituiert sich auch in Hoya nun eine Interessengemeinschaft, eine weitere folgt. In der Folge kommt es zu langwierigen und ersch\u00f6pfenden Streitereien um den Trassenverlauf, von dem es h\u00f6chst unterschiedliche Vorstellungen gibt. Verschiedene Verl\u00e4ufe werden geplant und verworfen, sogar zwei weitgehend parallel verlaufende Bahnen werden aus Uneinigkeit in Erw\u00e4gung gezogen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Schlie\u00dflich einigt man sich auf eine Strecke von Hoya \u00fcber Bruchhausen nach Syke. Die Stadt Syke setzt weiterhin einen Abzweig von Bruchhausen nach Asendorf durch.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>16.11.1897\u00a0\u00a0\u00a0 Gr\u00fcndung der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf (HSA)<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach der Einigung \u00fcber den Streckenverlauf und die Sicherstellung der Finanzierung wird am 16.11.1897 die &#8222;Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf&#8220; (HSA) gegr\u00fcndet.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aus Kostengr\u00fcnden w\u00e4hlt man den Bau einer Schmalspurstrecke mit der Spurweite 1000mm. Auch die Weiterf\u00fchrung der Strecke \u00fcber die Stra\u00dfenbr\u00fccke der Weser zum Bahnhof der HEG wird fallengelassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>06.06.1900\u00a0\u00a0 Inbetriebnahme der Bahnstrecke Hoya-Syke<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die etwa 37km lange Bahnstrecke der HSA wird am 06.06.1900 mit einem Er\u00f6ffnungszug von Hoya nach Syke in Betrieb genommen. Somit besteht also auch eine Schienenverbindung von Hoya \u00fcber Bruchhausen nach Syke, und dort an die Staatsbahn Bremen-Osnabr\u00fcck.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> W\u00e4hrend der Bahnhof der HEG auf der \u00f6stlichen Weserseite liegt, befindet sich jener der neuen Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf (HSA) allerdings auf der westlichen Seite des Flusses. Eine Schienenverbindung zwischen beiden Bahnh\u00f6fen gibt es nicht, zumal die HSA ihre Strecke schmalspurig gebaut hatte, w\u00e4hrend die HEG auf Normalspur f\u00e4hrt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Somit m\u00fcssen die Reisenden in Hoya umsteigen und den etwa einen Kilometer weiten Weg zwischen den Bahnh\u00f6fen \u00fcber die Weserbr\u00fccke samt Gep\u00e4ck zu Fu\u00df zur\u00fccklegen. Mit dem G\u00fcterverkehr verh\u00e4lt es sich nicht anders. Jede Ware muss am Bahnhof abgeladen, mit Fuhrwerken \u00fcber die Weser zum anderen Bahnhof gefahren, und dort wieder in den Zug verladen werden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es gibt nun zwei Kleinbahnen in Hoya, aber noch keine durchgehende Bahnverbindung zwischen Eystrup und Syke.<\/span><\/p>\n<h5 style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800522.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-765\" title=\"tn_800522\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800522-300x227.jpg\" width=\"180\" height=\"136\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800522-300x227.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800522.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HSA-EG.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-763\" title=\"\u00035.1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HSA-EG-300x198.jpg\" width=\"180\" height=\"119\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HSA-EG-300x198.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HSA-EG.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801114.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-764\" title=\"tn_801114\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801114-300x208.jpg\" width=\"180\" height=\"125\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801114-300x208.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801114.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><\/h5>\n<h5 style=\"padding-left: 30px;\">1. Bauarbeiten an der Strecke, hier in der N\u00e4he des &#8222;Vilser Holz&#8220;, zwischen Bruchhausen und Asendorf (Bild: Archiv VGH)<br \/>\n2. Das Bahnhofsgeb\u00e4ude der HSA in Hoya, &#8222;Alte Hoya&#8220;. (Bild: Archiv VGH)<br \/>\n3. Ein Dampfzug bespannt mit Lok 33 &#8222;Bruchhausen&#8220; durchf\u00e4hrt im September 1960 die Ortsdurchfahrt von Uenzen (Bild: Harald O. Kindermann)<\/h5>\n<div id=\"attachment_767\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800843.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-767\" class=\"size-medium wp-image-767\" title=\"tn_800843\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800843-300x208.jpg\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800843-300x208.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_800843.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-767\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Archiv VGH<\/p><\/div>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>01.06.1905\u00a0\u00a0\u00a0 B\u00fccken bekommt einen Bahnanschluss nach Hoya<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Um den Flecken B\u00fccken ebenfalls an die bestehende Bahnstrecke anzuschlie\u00dfen, wird 1904 die Errichtung einer Anschlusstrecke beschlossen. Am 01.06.1905 geht die knapp \u00fcber 3km lange Strecke in Betrieb.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sp\u00e4ter, im Jahr 1963, wird diese Anschlusstrecke jedoch wegen r\u00fcckl\u00e4ufiger Bef\u00f6rderungszahlen wieder abgebaut werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>August 1907<\/strong> \u00a0\u00a0 <strong>HSA plant Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Weser<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Um das teure und langwierige Umladen der G\u00fcter, sowie das umst\u00e4ndliche Umsteigen der Fahrg\u00e4ste zwischen den Bahnh\u00f6fen der HEG und der HSA zu vereinfachen, beschlie\u00dft die HSA 1907, eine Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Weser zu planen. Ein normalspuriges Stichgleis zwischen den Bahnh\u00f6fen soll es der HEG erm\u00f6glichen, gegen eine Benutzungsgeb\u00fchr \u00fcber die Weser direkt in den HSA-Bahnhof einzufahren. Diese Planung f\u00fchrt jedoch in der Folge immer wieder zu Differenzen, da sich die HEG in ihrer Selbstst\u00e4ndigkeit bedroht f\u00fchlt. So stimmt die HEG erst ein Jahr sp\u00e4ter, im August 1908, einem solchen Projekt -begleitet von viel Mi\u00dftrauen- zu.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_731\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/801113.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-731\" class=\"size-medium wp-image-731\" title=\"801113\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/801113-300x208.jpg\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/801113-300x208.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/801113.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-731\" class=\"wp-caption-text\">Die Weserbr\u00fccke ist bereits fertiggestellt, am Damm wird noch gebaut. (Bild: Archiv VGH)<\/p><\/div>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>1910\u00a0\u00a0\u00a0 Bau der Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Weser<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach der Beseitigung finanzieller Probleme und der Beendigung der langwierigen Genehmigungsverfahren, wird 1910 mit dem Bau der Bahnbr\u00fccke \u00fcber die Weser begonnen. Geleitet wird das Projekt von der HSA. Im schmalspurigen HSA-Bahnhof werden zudem normalspurige Gleisanlagen, sowie ein Bahnsteig f\u00fcr den Betrieb der normalspurigen HEG gebaut.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auch das Bahnhofsgeb\u00e4ude der HSA wird erweitert, um eine gemeinsame Nutzung mit der HEG zu erm\u00f6glichen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Zuge der Umbauarbeiten des k\u00fcnftigen Gemeinschaftsbahnhofs wird auch \u00fcber eine vollst\u00e4ndige Umspurung des HSA-Netzes auf Normalspur nachgedacht. Da die bisherigen Bauma\u00dfnahmen jedoch bereits hohe Kosten verursachen, kann eine Umspurung nicht weiter verfolgt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>06.10.1912\u00a0\u00a0\u00a0 Einweihung von Weserbr\u00fccke und Gemeinschaftsbahnhof<br \/>\n<\/strong>Die fertiggestellte Weserbr\u00fccke wird in Betrieb genommen. Der letzte Zug verl\u00e4sst den HEG-Bahnhof auf der \u00f6stlichen Weserseite und trifft sp\u00e4ter auf den normalspurigen Gleisanlagen im neuen Gemeinschaftsbahnhof ein. Die Verwaltung der HEG war zuvor bereits in die neuen R\u00e4ume des Gemeinschaftsbahnhofes eingezogen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der alte HEG-Bahnhof, Lok- und G\u00fcterschuppen werden zwar verkauft, wegen des noch immer anhaltenden Mi\u00dftrauens zwischen den beiden Kleinbahnen bleiben die Gleisanlagen jedoch noch einige Jahre erhalten, bis auch sie sp\u00e4ter abgebaut werden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Das Bahnhofsgeb\u00e4ude der HEG ist heute noch immer erhalten, es befindet sich am Hasseler Steinweg unweit des B\u00fcrgerparks.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/EG-Hoya.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"EG Hoya\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/EG-Hoya-300x212.jpg\" width=\"180\" height=\"127\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA011a.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-770\" title=\"\u00035.1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA011a-300x200.jpg\" width=\"180\" height=\"120\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA011a-300x200.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA011a.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HEG-Lokschuppen-mit-Lok-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"HEG Lokschuppen mit Lok 2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HEG-Lokschuppen-mit-Lok-2-300x207.jpg\" width=\"180\" height=\"124\" \/><\/a><\/p>\n<h5 style=\"padding-left: 30px;\">1. Das Bahnhofsgeb\u00e4ude der HSA wurde f\u00fcr die gemeinsame Nutzung an beiden Seiten erweitert. In einem der \u00e4u\u00dferen Fl\u00fcgel residiert fortan die Verwaltung der HSA, im anderen die der HEG. (Bild: Archiv VGH)<br \/>\n2. Die HSA verf\u00fcgte im schmalspurigen Teil des Bahnhofs u.a. \u00fcber einen Lokschuppen und eine Werkstatt. (Bild: Archiv VGH)<br \/>\n3. Im normalspurigen Teil steht der HEG-Lokschuppen. hier mit Lok 2. (Bild: Archiv VGH)<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>1931\u00a0\u00a0\u00a0 R\u00fcckl\u00e4ufige Fahrgastzahlen &#8211; der erste Linienbus f\u00e4hrt nach Asendorf<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wegen r\u00fcckl\u00e4ufigen Fahrgastzahlen wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Bruchhausen-Asendorf eingestellt. Am 01.04.1931 f\u00e4hrt die HSA deshalb erstmalig mit einem Bus im Linienverkehr von Bruchhausen nach Asendorf und weiter nach Wietzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>1939-1945\u00a0\u00a0\u00a0 Entwicklungen im 2. Weltkrieg<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf den Strecken von\u00a0 HSA und HEG steigt die Personenbef\u00f6rderung, wie auch der Transport von G\u00fctern im Krieg stark an, da es an anderen Transportmitteln zunehmend mangelt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Bahnstrecken der HEG und der HSA zwischen Eystrup und Hoya, sowie Hoya und Syke, werden im Laufe des 2. Weltkriegs als strategisch wichtige Strecke erkannt. Sie bilden eine s\u00fcdliche Verbindung zwischen den Hauptbahnen Hannover-Bremen und Bremen-Osnabr\u00fcck. Da Bremen gegen Ende des Krieges immer wieder bombardiert wird, werden zunehmend Z\u00fcge nicht mehr \u00fcber die Hansestadt, sondern \u00fcber die Strecken zwischen Eystrup und Syke gefahren. Dabei werden in Hoya und Syke (normalspurige) G\u00fcterz\u00fcge auf im Jahr 1940 angeschaffte Rollb\u00f6cke gesetzt, um den Transfer \u00fcber die Schmalspurstrecke der HSA zu erm\u00f6glichen, sowie zus\u00e4tzlich G\u00fcter in Schmalspurwagen umgeladen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Da sich in Hoya ein Flugplatz f\u00fcr eine Abfangstaffel f\u00fcr den Bremer Raum befindet, kommt es hier zu Flugzeugangriffen und Bombenabw\u00fcrfen, welche auch die Z\u00fcge betreffen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am Ende des Krieges befinden sich Strecken und Fahrzeuge von HEG und HSA durch die ungewohnt hohe Dauerbeanspruchung in einem \u00e4u\u00dferst mangelhaften Zustand.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>07.04.1945\u00a0\u00a0\u00a0 Sprengung der Weserbr\u00fccken in Hoya<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Trotz des v\u00f6llig desolaten Zustandes der beiden Strecken von HEG und HSA wird die Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber die Weser in Hoya, gemeinsam mit der Stra\u00dfenbr\u00fccke, am Morgen des 07.04.1945 von deutschen Soldaten gesprengt, um das Vorankommen der alliierten Truppen zu verhindern.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>17.10.1947\u00a0\u00a0\u00a0 Wiederinbetriebnahme der Weserbr\u00fccke<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die zerst\u00f6rte Weserbr\u00fccke wurde aus Teilen der in der Weser liegenden, alten Br\u00fccke neu errichtet und am 17.10.1947 eingeweiht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auch die Strecken und der Fahrzeugbestand beider Bahnen k\u00f6nnen weitestgehend wiederhergestellt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801006.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"tn_801006\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801006-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801007.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"tn_801007\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801007-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801027.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"tn_801027\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801027-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801028.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"tn_801028\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801028-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801030.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"tn_801030\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_801030-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<h5 style=\"padding-left: 30px;\">Die im Krieg zerst\u00f6rte Weserbr\u00fccke wird wieder aufgebaut und am 17.10.1947 wiederer\u00f6ffnet. (Bilder: Archiv VGH)<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>1950er Jahre\u00a0\u00a0\u00a0 Busse ersetzen den Personenverkehr auf der Schiene<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Anschluss an den 2. Weltkrieg werden immer mehr Buslinien eingerichtet, mit denen eine neue Konkurrenz f\u00fcr HSA und HEG auftaucht. Wegen der nach dem Krieg immer noch nicht vollst\u00e4ndig wiederhergestellten Bahnanlagen, richtet auch die HSA einen eigenen Busbetrieb ein. W\u00e4hrend zun\u00e4chst noch weitaus mehr Reisende per Bahn bef\u00f6rdert werden, kehrt sich das Verh\u00e4ltnis nach und nach zugunsten des Bus-Linienverkehrs um.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA153.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-772\" title=\"\u00035.1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA153-300x197.jpg\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA153-300x197.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA153.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA178.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-773\" title=\"\u00035.1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA178-300x197.jpg\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA178-300x197.jpg 300w, http:\/\/hoyaer-eisenbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/tn_HSA178.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h5 style=\"padding-left: 30px;\">1. Busse ersetzen bei der HSA zunehmend den Personenverkehr auf der Schiene. (Bild: Archiv VGH)<br \/>\n2. Zu den Modernisierungsma\u00dfnahmen geh\u00f6rt auch die Gr\u00fcndung einer eigenen Spedition, der &#8222;Hoyaer Spedition GmbH&#8220; im Jahr 1960. (Bild: Archiv VGH)<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>01.10.1959\u00a0\u00a0\u00a0 Die HSA \u00fcbernimmt die Betriebsf\u00fchrung &#8211; Umbenennung in &#8222;Hoya-Syke-Asendorfer Eisenbahn&#8220; (HSAE)<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am 01.10.1959 \u00fcbernimmt die HSA ihre Betriebsf\u00fchrung selbst. Diese wurde seit 1924 vom nun aufgel\u00f6sten Landeskleinbahnamt Hannover durchgef\u00fchrt. Mit der \u00dcbernahme der Betriebsf\u00fchrung gibt sich die HSA auch einen leicht ge\u00e4nderten Namen und hei\u00dft k\u00fcnftig &#8222;Hoya-Syke-Asendorfer Eisenbahn&#8220; (HSAE).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zuvor hatte es wegen sinkender Einnahmen \u00dcberlegungen einer Stillegung der Kleinbahn gegeben, der man nun mit Modernisierungsma\u00dfnahmen entgegenwirkt. Die Ma\u00dfnahmen haben Erfolg und das Frachtaufkommen steigt wieder an.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>06.02.1961\u00a0\u00a0\u00a0 Erste Schritte zur Fusion von HEG und HSAE<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Trotz der leichten Erholung durch die Modernisierungsma\u00dfnahmen der HSAE machen den beiden Bahnen nach wie vor die unterschiedlichen Spurweiten und hohe Kosten durch die immer noch getrennte Betriebsf\u00fchrung zu schaffen. Es wird klar, dass dieser Umstand einem Fortbestand beider Unternehmen, HSAE und HEG, zuk\u00fcnftig im Wege stehen k\u00f6nnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nachdem in der Vergangenheit mehrere Anl\u00e4ufe zur Umspurung der schmalspurigen HSAE-Strecke Hoya-Syke gescheitert waren. beschlie\u00dft der Kreistag am 06.02.1961 die F\u00f6rderung sowohl eines Zusammenschlusses von HEG und HSAE, als auch einer Umspurung zwischen Hoya und Syke.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>01.01.1963\u00a0\u00a0\u00a0 Fusion von HEG und HSAE \u2013 die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya (VGH) entstehen<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am 01.01.1963 fusionieren die Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft und die Hoya-Syke-Asendorfer Eisenbahn zu einer Gesellschaft, den \u201cVerkehrsbetrieben Grafschaft Hoya\u201d (VGH).<\/span><\/p>\n<h5><em><\/em><em><em>Quellen:<\/em><br \/>\n&#8211;<em> Archiv Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH<br \/>\n&#8211; Archiv Deutscher Eisenbahn Verein e.V.<br \/>\n&#8211; Ingo Westermann: &#8222;Die Geschichte der Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft und der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf&#8220; Herausgeber: Deutscher Eisenbahn Verein e.V.<br \/>\n&#8211; &#8222;Die Museums-Eisenbahn &#8211; 100 Jahre Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf&#8220; 2. Quartal 2000. Herausgeber: <em><em>Deutscher Eisenbahn Verein e.V.<\/em><\/em><br \/>\n<\/em><\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1890\u00a0\u00a0\u00a0 Bruchhausen und Vilsen verhandeln \u00fcber eine Anbindung an die Staatsbahn Bereits seit 1881 verf\u00fcgt der Kreis Hoya mit der 1879 gegr\u00fcndeten &#8222;Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft&#8220; (HEG) \u00fcber eine Schienenverbindung zur Staatsbahn Hannover-Bremen. 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